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Härteste Alpen-Klassik profitierte vom schönen Wetter

09.08.2012 Archiv Klosterser Zeitung

Härteste Alpen-Klassik profitierte vom schönen Wetter

Die von Martin und Stefanie Schawalder initierte und durchgeführte Alpen-Klassik ist eine der härtesten ihrer Art.

h | Jeweils am ersten Samstag im August startet ein kleines Feld von maximal 14 mindestens 50-jährigen Autos zu einer Alpenrundfahrt über 8 Pässe und etwa 200 bis 250 Kilometern.

 

Wenn die diesjährige Ausgabe der Alpen-Klassik auch nahtlos an die früheren ansetzte, gab es hinter den Kulissen doch eine Neuerung. Erstmals konnte die Organisation in Zusammenarbeit mit der Tourismusorganisation Davos Klosters bewältigt werden. Damit wird von den Initianten angestrebt, dass der Event weiter Bestand haben wird. Derjenige vom nächsten Jahr ist bereits festgelegt. Er findet am Samstag, 3. August 2013 statt und die ersten Teilnehmer haben sich bereits angemeldet.


Nun zum Rennverlauf: Die Klassik führte von Klosters über den Wolfgang und den Flüela ins Engadin. Von dort ging’s über den Ofenpass ins Vintschgau. Weiter soll die Route auf Wunsch des Organisators nicht bekannt gemacht werden!


Trotz dem hohen Alter der Fahrzeuge, das älteste ist über 80 Jahre alt, gab es nur eine einzige technische Panne. Viel öfter schnitzerten die Fahrer, die nach einem genauen Roadbook die 230 Kilometer lange Strecke zu absolvieren hatten.


Dabei kam es nicht auf das Tempo, sondern auf das Einhalten von Zeitvorgaben an. Zudem mussten an Kontrollpunkten Stempel abgeholt werden, die den richtigen Streckenverlauf bestätigten. Für alle Fehler und Zeitabweichungen gab es Strafpunkte. Am wenigsten davon sammelte das Gespann Bruno und Sandy Hürlimann mit ihrem Healey Silverstone, nämlich deren 23. Bruno Hürlimann bringt eben grosse Ralley-Erfahrung mit, war er doch schon mehrmals Beifahrer bei Louis Frey, dem Sieger des Winter-Raids. Das Auto, eine Rennmaschine für Silverstone konzipiert, bewältigte die Bergfahrten bewundernswert. Die weiteren Ränge belegten MG-Fahrer, Peter und Trudi Traber mit dem MG TF (82 Strafpunkte) und Philipp und François Fröhlich mit dem MG A (89 Strafpunkte).


Auf der Fahrt zum Flüelapass erlitt die Benzinpumpe des BMW 327 Autenrieth einen Schaden. Der nachfolgende MG-Fahrer Belser wendete sein Fahrzeug kurzerhand und holte in Klosters ein Ersatzteil. Wahrlich ein kameradschaftliches Verhalten.

 

Rangliste:
1. Healeay Silverstone, Hürlimann/Hürlimann, 23 Strafpunkte; 2. MG TF, Traber/Tinner Traber, 82 P.; 3. MG A, Fröhlich/ Fröhlich, 89 P.; 4. Jaguar XK 140, Dätwyler/Dätwyler, 105 P.; 5. Alfa Romeo Zagado, Sury, 130 P.

 

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