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Ohne Absprachen geht es nicht

21.06.2012 Archiv Davoser Zeitung

Ohne Absprachen geht es nicht

Was tun die künftigen Lokalpolitiker bis zur Amtsübergabe? Die «Davoser Zeitung» hat nachgefragt.

 Ohne Absprachen geht es nicht


Am Wochenende wurde die Gemeinderegierung für die nächsten vier Jahre neu gewählt. Offiziell beginnt ihre Amtszeit erst per Anfang 2013. Was tun die künftigen Lokalpolitiker bis dann? Die «Davoser Zeitung» hat nachgefragt.


Barbara Gassler/Andreas Frei


Seit letztem Wochenende verfügt Davos über einen neuen Landammann und einen neu zusammengesetzten Kleinen Landrat. Übernommen werden die Amtsgeschäfte jedoch erst im neuen Jahr. Ein halbes Jahr also, in dem die jetzigen Amtsträger ihre Funktion noch ausüben.


Wichtiger Austausch


Bedeutet dies nun aber, dass beispielsweise der Landammann oder der Kleine Landrat ohne Rücksicht auf die Zukunft und am Wochenende gewählte Amtsnachfolger weiterarbeiten? Landammann Hans Peter Michel verneint: «Theoretisch könnten wir tatsächlich bis am 31. Dezember einfach so wie bisher weitermachen. Aber wir wollen ja in einer Weise politisieren, die der Sache dienlich ist. Und das bedeutet, dass wir die neuen Behördenmitglieder miteinbeziehen.» Entscheide müssten zwar von der im Amt befindlichen Behörde gefällt werden, diese trage auch die Verantwortung. Absprachen würden aber stattfinden. «Konkret bedeutet dies, dass wir uns nächste Woche nach der Sitzung des Kleinen Landrates mit den Neugewählten zusammensetzen werden. Entscheide, die das Jahr 2013 oder Folgejahre betreffen, werden in Absprache mit den künftigen Behördenmitgliedern gefällt. Zu diesem Zweck werden wir uns jeweils vor den Exekutivsitzungen zusammensetzen.» Bei seiner eigentlichen Sitzung bleibe der Kleine Landrat dann aber für sich. «Bisherige und neue
Behördenmitglieder begrüssen diese Regelung sehr. Wir wollen unseren Nachfolgern keinesfalls ‹Eier legen›,» betont Michel.

 

Den vollständigen Text finden Sie in der Ausgabe vom 22. Juni.

 

 


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