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Bikepark auf gutem Weg

17.03.2011 Archiv Davoser Zeitung

Bikepark auf gutem Weg

Nun liegen nicht mehr viele Hürden im Weg, ehe das Projekt «Bikepark» realisiert werden kann

Nachdem das Davoser Stimmvolk einer Umzonung des Gebiets Färich in eine «Zone für Sport und Freizeitnutzungen» klar zugestimmt hat, liegen nun nicht mehr viele Hürden im Weg, ehe das Projekt «Bikepark» realisiert werden kann.

 

Pascal Spalinger

 

Die DDO als Eigentümerin des Gebiets um den ehemaligen Campingplatz Färich möchte dort als zweites Projekt nach dem Seilpark einen Bikepark einrichten und hat bei der Gemeinde ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Dieses sei kürzlich von der Davoser Baukommission wohlwollend behandelt worden, erklärt Reto Dürst, Vorsteher des Departements Hochbau, auf Anfrage der «Davoser Zeitung».

 

Teils mobile Hindernisse

 

Ein Hindernis auf dem Weg zur Realisierung des Projektes muss in unmittelbarer Zukunft überwunden werden. Nachdem der Bikepark das Wohlwollen der Gemeinde erlangt hat, muss auch noch der Kanton zum Ganzen seinen Segen geben. Der Grund: Da für die Realisierung ein kleines Stück Wald gerodet werden soll, muss das Amt für Wald des Kantons Graubünden den Sachverhalt erst prüfen und seinen Segen dazu geben. Erst wenn dieser erteilt ist, kann das Projekt im Rathaus Davos öffentlich aufgelegt werden. Dürst sieht jedoch kaum einen Grund, weshalb der Kanton sein Veto zum Projekt «Bikepark Färich» einlegen sollte. Schliesslich sei der Seilpark gleichenorts im letzten Jahr auch problemlos durch die Prüfung gekommen. Die Strecken des geplanten Bikeparks seien fix, weshalb der Eingriff in die Natur minimal sein wird. Geplant ist offenbar, die Strecken einerseits mit fixen, andererseits aber auch mit mobilen Hindernissen zu versehen. So kann der Schwierigkeitsgrad nach Belieben und individuellen Bedürfnissen geändert werden – was die Sache für die Biker zusätzlich interessant macht. Eine Bedingung muss allerdings erfüllt werden: Die mobilen Hindernisse müssen im Winter weggeräumt werden, da sie teilweise auf der Langlaufloipe zu stehen kommen und die Wintersportler behindern würden, liesse man sie stehen.

 

Nochmalige Wertsteigerung

 

Können alle Hindernisse termingerecht aus dem Weg geräumt werden, soll der Bikepark bereits diesen Sommer der Öffentlichkeit übergeben werden. Womit das ohnehin schon sehr breite Davoser Sportangebot durch eine trendige Möglichkeit ergänzt würde. Bereits der Seilpark wird seit seiner Eröffnung sowohl von Einheimischen als auch von Gästen rege benutzt. Beim Bikepark wird allgemein der gleiche Effekt erwartet, denn die Kombination zweier Trendsportarten auf dem gleichen Gelände ist nicht selbstverständlich. Davos bietet sich die Chance, auch auf diesem Sektor zu den führenden Schweizer Sportdestinationen zu gehören. Betrieben wird der Bikepark wie schon der Seilpark von der DDO. Bleibt zu hoffen, dass die verbleibenden Steine innert nützlicher Frist aus dem Weg geräumt werden können.


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